Herrscher von Hirschhorn

Ein Fest mit großen Überraschungen

Für das Volk gab es in diesen langen Winternächten viel zu feiern. Der König war erfolgreich zurückgekehrt, er und seine Begleiter hatten es vermocht die Trolle zu erschlagen. Außerdem berichtete die junge Gelehrte von einem mystischen Biest, einem Waldrakka, über den man sich zwar trefflich schaurige Geschichten am Lagerfeuer erzählen kann, der aber von dem Magier kontrolliert werden konnte.

Nach einem Herbst voller Angst kam diese Neuigkeiten gerade recht, um die Stimmung aufzuhellen und auf die Festivitäten zur Wintersonnenwende und der Hochzeit einzustimmen. Und was für ein Fest es gab. Überall in den Straßen gab es so viel Essen wie man nur wollte und fahrendes Volk aus Brevoy zeigte Kunststücke. All das verblasste jedoch gegen den Riesen der urplötzlich erschien und lammfromm Geschenke verteilte. Und dann erst das Feuerwerk und die Gesandten aus fernen Städten und die Ansprache des frisch vermählten Königs!   Das einfache Volk würde sich noch lange von diesem Abend erzählen. 
So fröhlich waren alle, dass nicht einmal die Sichtung des Grimmigen Weißen Hirschs, einer der Herolde Erastils, irgendjemanden außer Djod beunruhigen konnte. Immerhin war gleichzeitig auch eine uralte Statue Erastils freigelegt worden und damit hatte man sicher den Segen des Gottes auf seiner Seite. Doch dann kam mit aller Kraft das Unheil über Hirschhorn. Ein gewaltiger Eulenbär drang in die Stadt ein und es gelang der Stadtwache erst ihn zu vertreiben als er schon mehere Wohnhäuser und die Brauerei zerstört hatte. Schlimmer noch traf es die Schausteller die außen campiert hatten. Zum Glück dauerte die traditionelle Hochszeitsreise  des Herrschers nicht lange und mit seiner Rückkehr wurden evakuierungsmaßnahmen getroffen und die erprobten Helden zogen sofort los um die Bestie zu richten. 

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Opilionae

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